Freitag, 1. September 2017

Das Erste Mal Stockholm

So Leute,
Gestern war es soweit und ich war zum ersten Mal in Stockholm. Das hatte sich relativ spontan ergeben, als in unserer "Austauschschüler in der Nähe von Stockholm"-Gruppe jemand vorschlug, dass wir uns doch diese Woche mal in Stockholm treffen könnte.

Schnell war dann der Donnerstag, der bei den meisten am besten passte. Bei mir leider nicht, denn ich hatte noch bis 15 Uhr Schule, sodass ich erst etwas später zu den anderen gestoßen war. Die Anderen, das sind zwei Mädchen aus Australien, ein Mädchen aus den USA und ein Mädchen aus Holland. Außerdem noch die zwei Jungs aus Australien, die allerdings schon seit Januar in hier sind und dem Ende ihres Austauschjahres schon recht Nahe sind.

Wir haben gar nicht aaaallzu viel gemacht, zuerst waren wir kurz im Kulturhuset  (weil da der Eintritt kostenlos war), haben dann aber festgestellt, dass wir uns eigentlich nur unterhalten wollen und haben uns dann auf Entdeckungstour durch Stockholm begeben.

Im Gegensatz zum Morgen hatte es inzwischen zwar aufgehört zu regnen, aber starker Nebel hat die Sicht getrübt und deswegen müsst ihr noch eine Weile auf schöne Bilder warten. Aber was soll ich sagen, trotz Waschküchenwetter, Stockholm ist wunderschön. Der ständige Blick aufs Wasser, bunten alten Häuser, die kunstvoll gestalteten tunelbana Stationen. All das hab ich so oft auf Bildern gesehen, dass es mir schon fast vertraut vorkommt, aber als ich dann so wirklich dort stand, konnte ich es kaum glauben.

Abgesehen von der tollen Stadt, war es einfach wunderbar unter anderen Austauschschülern zu sein, die alle, mehr oder weniger, dasselbe fühlen und erleben.

Eine unerwartete Herausforderung war dann auch, mal wieder Englisch zu sprechen. Da ich hier seit fast zwei Wochen nur Schwedisch spreche, sind mir immer wieder schwedische Worte und Sätze entwischt und erst als ich mich mit einem der Australier auf schwedisch unterhalten konnte, hab ich mich wieder so richtig wohl gefühlt. Auf keinen Fall, weil mein Schwedisch schon besser ist als mein Englisch, aber wenn ich den Mund aufmache oder eine Nachricht tippen möchte kommen immer zuerst Schwedische Worte. Bei richtigen Gesprächen komm ich dann zwar auch manchmal an die Grenzen meines Wissens, aber irgendwie geht es immer weiter.

Und das ist eine schöne Weisheit zum Abschluss,
Ihr hört bald wieder von mir,
Emilia


Man kann nur erahnen wie atemberaubend es hier bei klarer Sicht sein muss

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